In der Arbeit mit Familien in herausfordernden Lebenslagen spielt die Einbindung der Eltern in Hilfeprozesse eine entscheidende Rolle für eine gelingende Beziehungsgestaltung. Insbesondere bei Hochstrittigkeit, wo häufig unterschiedliche Interessen, Emotionen und Konflikte aufeinandertreffen, ist es entscheidend, verantwortungsvoll und kompetent zu handeln. Gerade bei konflikthaften Dynamiken ist es wichtig, die Eltern in die Verantwortung zu nehmen und den Fokus gezielt auf die Perspektiven und Bedürfnisse der Kinder zu richten.
Dieser Weiterbildungskurs bietet Ihnen die Möglichkeit, sich umfassend mit den komplexen Dynamiken von Konflikten inklusive Loyalitätskonflikten von Kindern, auseinanderzusetzen. Während sechs Tagen werden Sie praxisnahe Kenntnisse und Fähigkeiten erlernen, um in hochstrittigen Situationen angemessen agieren zu können. Anhand von realistischen Fallstudien, interaktiven Workshops und Rollenspielen werden Sie Techniken und Methoden zur konstruktiven Gesprächsführung sowie Strategien zur Konfliktbewältigung entwickeln. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Herausforderungen in hochstrittigen Fällen zu erlangen und die Fähigkeit zu fördern, auch unter schwierigen Bedingungen lösungsorientierte Beratungen durchzuführen.
Zielpublikum:Sozialarbeitende, Sozialpädagog:innen, Beiständ:innen, KESB-Mitarbeitende, Familienbegleitende, Lehrpersonen, Schulleitende, Heilpädagog:innen Betreuungspersonen in Tagesschulen und weitere Interessierte, die im Familienkontext arbeiten.
Ziele:Erstellen von Interventionspläne
Lösungsorientierte Gesprächsführung
Deeskalationsstrategien
Kennenlernen von Mediationsmethoden
Umgang mit Widerständen
Inhalt:
Einführung in die Hochstrittigkeit
Psychologische Grundlagen in Konfliktsituationen
Kommunikationsstrategien und methodische Ansätze für die Konfliktlösung
Fallmanagement bei Hochstrittigkeit
Reflexion und Integration