Räffelstrasse 12, 8045 Zürich
02.12.2026, 08:30 Uhr
1 Tag
Fr. 300.–
Bestätigung/Zertifikat
Bewohnende, Patient*innen und Angehörige informieren sich heute selbstverständlich im Internet: auf Gesundheitsportalen, in Online-Foren, über Social-Media-Kanäle – und zunehmend über KI-Tools. Die mitgebrachten Informationen sind jedoch nicht immer wissenschaftlich fundiert oder praxistauglich. Oft sind sie aber für die Betroffenen emotional bedeutsam. Darin liegt die eigentliche Herausforderung. Meist bleibt keine Zeit für eine vertiefte Quellenprüfung. Umso wichtiger ist es, im Moment selbst ruhig zu bleiben, die Aussage zu klären, das Risiko einzuschätzen und einen sicheren nächsten Schritt zu vereinbaren. Es geht dabei nicht um das Widerlegen von Fehlinformationen, sondern das Aufnehmen, Einordnen und Weiterarbeiten – ohne der Beziehung zu schaden, ohne Zeit zu verlieren, ohne selbst ins Wanken zu geraten.
Dieser Kurs befähigt Sie, in solchen Momenten ruhig und fachlich solide zu reagieren. Im Mittelpunkt steht nicht das Verstehen von Algorithmen – sondern das Gespräch: Wie gelingt es, solchen Gesprächen kompetent, respektvoll und ohne Konfrontation zu begegnen? Wie reagiere ich, wenn ich selbst tatsächlich im Unrecht war?
Der Kurs setzt da an, wo Medfluencing im Berufsalltag ankommt: im Zimmer, am Bett, am Telefon – wenn jemand mit einer Aussage aus dem Internet auf Sie zukommt. Wir trainieren keine Plattformlogik - wir trainieren Gespräche. Sie lernen zu unterscheiden, wann allein ein Gespräch genügt, wann eine fachliche Rücksprache sinnvoll ist und wann aufgrund möglicher Gefährdung klar weitergeleitet oder eskaliert werden muss.
Pflegefachpersonen, Ärzt*innen, Therapeut*innen im Langzeit- und Akutbereich
Die Teilnehmenden
Input, Gruppenarbeiten, Fallbeispiele
Maier Marcel
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