ZHAW Departement School of Management and Law

CAS Human-AI Collaboration

Ort

auf Anfrage

Start

04.09.2026

Anmeldeschluss

24.07.2026

Dauer

12 Tage

Preis

CHF 7'506.00

Abschluss

CAS


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Lernen Sie, generative KI in Ihrem eigenen Arbeitskontext verlässlich zu steuern: praxisnah, experimentell und evidenzbasiert. Sie entwickeln direkt anwendbare Workflows, Artefakte und Kontrollstrategien für verantwortungsvolle Mensch-KI-Zusammenarbeit. Zielpublikum:

Dieses CAS richtet sich an Fachpersonen, die generative KI nicht nur ausprobieren, sondern in ihrem beruflichen Umfeld wirksam, nachvollziehbar und verantwortungsvoll einsetzen möchten. Angesprochen sind unter anderem:

  • Personen in Beratung, Bildung, Kommunikation, Personalwesen, Verwaltung und Wissensarbeit

  • Fachleute aus Wirtschaft, Forschung, Technik, Gesundheitswesen und weiteren anwendungsnahen Bereichen

  • Führungspersonen, die KI-gestützte Arbeitsprozesse beurteilen, gestalten oder weiterentwickeln

  • Projektleitende und Transformationsverantwortliche, die KI in Organisationen einführen oder begleiten

  • Fachpersonen, die konkrete Methoden für verlässliche, evidenzbasierte und zukunftstaugliche Mensch-KI-Zusammenarbeit suchen
Ziele:

Nach Abschluss des CAS können die Teilnehmenden:

  • generative KI-Systeme fachlich fundiert einordnen und typische Verhaltensmuster erklären

  • KI-Interaktionen so strukturieren, dass Ergebnisse besser vorhersehbar, überprüfbar und auf den eigenen Kontext abgestimmt sind

  • Parameter, Kontext, Datenquellen, Rollen und Prozessschritte gezielt variieren und deren Wirkung anhand beobachtbarer Evidenz beurteilen

  • Arbeitsprozesse mit KI als kontrollierte Mensch-KI-Zusammenarbeit gestalten, inklusive Rollen, Kontrollpunkten, Feedbackschleifen und Verantwortlichkeiten

  • Risiken wie Halluzinationen, Kontextverlust, unklare Zuständigkeiten, Bias, Prompt Injection oder ungeeignete Quellen erkennen und adressieren

  • eigene Experimente planen, durchführen und auswerten, um KI-Verhalten auch bei neuen Werkzeugen und Modellen adaptiv zu steuern

  • ein eigenes Human-AI Collaboration Blueprint für einen relevanten beruflichen Anwendungsfall entwickeln und begründen

  • eine persönliche Theorie der Steuerung aufbauen, die über einzelne Tools und kurzfristige Produktfunktionen hinaus tragfähig bleibt

Inhalt: Modul 1: Von Perspektiven zu Literacies (9 ECTS)

Modul 1 entwickelt die Grundlagen verlässlicher Mensch-KI-Zusammenarbeit in neun aufeinander aufbauenden Themenblöcken. Jeder Block verbindet aktuelles Fachwissen, angeleitete Experimente, praktische Anwendung und eine Challenge im eigenen Kontext.

  • Vom Fragen zum Strukturieren: KI-Interaktion gezielt gestalten, strukturierte Anfragen formulieren und Ergebnisse besser kontrollieren
  • Vom Strukturieren zur Ausrichtung: Klärungsfragen, Annahmen und Erfolgskriterien nutzen, bevor KI generiert
  • Warum Modelle unterschiedlich reagieren: Tokens, Aufmerksamkeit, Sampling, Temperatur und Variabilität praktisch erfahrbar machen
  • Von Meinung zu Evidenz: KI mit Daten, Quellen, Grounding und Retrieval verankern
  • Von Antworten zu Prozessen: Mensch-KI-Ko-Konstruktion mit Rollen, Zwischenartefakten und Kontrollpunkten gestalten
  • Reflexionsschleifen: KI für Kritik, Revision, Qualitätsprüfung und besseres Denken einsetzen
  • Führung, Verantwortung und Legitimation: Vertrauen, Entscheidungslogik, Eskalation und verantwortliche Nutzung in Organisationen gestalten
  • Workflows gestalten: vom Einzelchat zu verlässlichen KI-Systemen mit Orchestrierung, Tools, Skills, Zuständen und Kontrollpunkten
  • Sicherheit und Vertrauensgrenzen: Prompt Injection, Quellenvertrauen, Berechtigungen, Validierung und menschliche Verantwortung behandeln

Sicherheit und Vertrauensgrenzen: Prompt Injection, Quellenvertrauen, Berechtigungen, Validierung und menschliche Verantwortung behandeln

Modul 2: Integrationsprojekt (3 ECTS)

Modul 2 ist ein Thesis-ähnliches Integrationsprojekt des CAS. Die Teilnehmenden übertragen die Erkenntnisse aus Modul 1 auf einen eigenen beruflichen, fachlichen oder organisatorischen Anwendungsfall und entwickeln daraus ein Human-AI Collaboration Blueprint.

  • Auswahl und Diagnose eines relevanten Arbeitsprozesses, Anwendungsfalls, Dokuments, Entscheidungsprozesses oder Workflows aus dem eigenen Kontext
  • Zusammenführung der fünf Literacies Interaction, Mechanism, Data, System und Human-Context zu einem nachvollziehbaren Steuerungsansatz
  • bewusste Wahl geeigneter Collaboration Levels: Instruktion, Alignment, Co-Construction, Reflection und Orchestration je nach Aufgabe und Risiko
  • Entwicklung eines funktionsfähigen Artefakts, Workflows oder Blueprints mit Rollen, Evidenzflüssen, Kontrollpunkten, Guardrails und Verantwortlichkeiten
  • Integration von Grounding, Retrieval, Reflexionsschritten, Review-Logik, agentischen Abläufen oder Sicherheitsmechanismen je nach Projektfokus
  • Einbindung relevanter Stakeholder durch Tests, Rückmeldungen, kurze Pilotphasen oder fachliche Validierung
  • Bewertung technischer, organisatorischer, ethischer und sicherheitsbezogener Aspekte des eigenen Designs
  • Dokumentation der Entscheidungswege von Annahmen über Experimente bis zu Gestaltung, Governance und Weiterentwicklung
  • Entwicklung einer persönlichen Theorie der Steuerung, die auch bei neuen Modellen, Werkzeugen und organisatorischen Anforderungen tragfähig bleibt

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